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Sträucher

Kapitel in: Sträucher

Heidelbeere oder Blaubeere

Heidelbeere oder Blaubeere

Heidelbeere oder Blaubeere - Bildquelle: Ernst Klett VerlagHeidelbeere oder Blaubeere

Im Sommer ziehen viele Sammler "in die Beeren", manchmal mit eigens konstruierten engzinkigen Rechen, um die schwarzen, bläulich bereiften Heidelbeeren zu ernten, Früchte von süßern Geschmack. Die bis zu halbmeterhohen Sträucher wachsen auf kargen, sauren Böden vor allem in Nadelwäldern und Heiden, sie gehören dort zu den häufigsten Pflanzen. Die Zweige sind reich beblättert, kantig, oft dauerhaft grün; die Blätter klein, flach, mit feiner Sägezähnelung. Die Blüten zeigen sich zwischen April und Juni, unauffällige Knöspchen, grün bis blaßrosa und fast kugelförmig. Sie hängen an kurzen, abwärts gebogenen Stielen; aus der geöffneten Blütenkrone ragt der Griffel. Die Blüten werden vor allem von Bienen und Hummeln besucht.

Die Heidelbeere kommt gewöhnlich in großen Beständen vor, so dass sich das Sammeln trotz der geringen Größe der Beeren lohnt. Wer die Früchte nicht an Ort und Stelle ißt, gewinnt daraus - mit Milch und Zucker - ein zungenbläuendes Kompott; auch Wein oder Schnaps lässt sich aus Heidelbeeren herstellen.

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