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Wandern

Kapitel in: Wandern

Das Geheimnis liegt in der Lauffläche

Langlauf

Als Skilangläufer braucht man natürlich eine adäquate Ausrüstung. Das heißt aber mitnichten, dass man eine bombastische »Montur« benötigt; steht das Thermometer nicht allzu tief, so kann die Kleidung sogar erstaunlich leicht sein. Kein Vergleich mit den aufwendigen Abfahrts-Kombinationen: Hemd oder Bluse mit leichtem Anorak zur ebenso leichten Hose reichen meist aus. Wichtig ist die Kopfbedeckung; und: die Handschuhe sollten nicht allzu dick sein. Die Schuhe sind das einzige Bekleidungsstück, das Sie sich speziell für den Skilanglauf anschaffen müssen; auch bei deren Fertigung hat man dem Prinzip der Leichtigkeit unbedingten Vorrang gegeben. Freizeit im Wald

Bei der Auswahl der Bretter sollten Sie sich möglichst nicht festlegen, ohne zuvor ein paar Leihski ausprobiert zu haben. Das Geheimnis liegt in der Struktur der Lauffläche; da gibt es die traditionellen Wachs-Ski (die je nach Schneebeschaffenheit präpariert werden) und die Steighilfenski, bei denen die Lauffläche im Abdruckbereich nach verschiedenen Systemen strukturiert ist. Bei der Breite der Ski spielt Ihr Gewicht eine gewisse Rolle, auch die Art und Weise, wie gemütlich oder wie schneidig Sie in der Loipe gleiten wollen. Zur Frage, wie die Bindung beschaffen sein soll, gibt es sehr unterschiedliche Auffassungen. Unerläßlich ist die feste Verankerung des Schuhs mit dem Ski an der Fußspitze; wer es dabei belässt, hat allerdings wenig Steuerungs- oder gar Bremsmöglichkeiten. Hilfreich ist eine Fersenfixierung, die technisch schwächeren Läufern eine bessere Steuerung ermöglicht.

Die Verhaltensregeln für Langläufer

  1. Rücksichtnahme auf die anderen: Jeder Langläufer muss sich so verhalten, dass er keinen anderen gefährdet oder schädigt.
  2. Signalisation und Laufrichtung; Markierungen und Signale (Hinweisschilder) sind zu beachten. In Loipen ist in der angegebenen Richtung zu laufen.
  3. Wahl der Spur: Auf Doppel- und Mehrfachspuren muss in der rechten Spur gelaufen werden. Langläufer in Gruppen müssen in der rechten Spur hintereinander laufen.
  4. Überholen: Überholt werden darf rechts oder links in einer freien Spur oder außerhalb der Spuren. Der vordere Läufer braucht die Spur nicht freizugeben. Er sollte aber ausweichen, wenn er glaubt, das gefahrlos tun zu können.
  5. Gegenverkehr: Bei Begegnungen hat jeder nach rechts auszuweichen. Der aufsteigende hat dem abfahrenden Langläufer die Spur freizugeben.
  6. Stockführung: Beim Überholen, Überholtwerden und bei Begegnungen sind die Stöcke eng am Körper zu führen.
  7. Anpassung der Geschwindigkeit: Jeder Langläufer muss, vor allem auf Gefällstrecken, Geschwindigkeit und Verhalten seinem Können, den Geländeverhältnissen, der Verkehrsdichte und der Sichtweite anpassen. Er muss einen genügenden Sicherheitsabstand zum vorderen Läufer einhalten. Notfalls muss er sich fallen lassen, um einen Zusammenstoß zu verhindern,
  8. Freihalten der Loipe: Wer stehenbleibt, tritt aus der Spur. Ein gestürzter Langläufer hat die Spur möglichst rasch freizumachen.
  9. Hilfeleistung: Bei Unfällen ist jeder zur Hilfeleistung verpflichtet.
  10. Ausweispflicht: Jeder, ob Zeuge oder Beteiligter, ob verantwortlich oder nicht, muss im Falle eines Unfalls seine Personalien angeben.


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