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Lüneburger Heide

Kapitel in: Lüneburger Heide

Im Naturschutzgebiet Lüneburger Heide

Wacholder - groß wie Bäume

Die Lüneburger Heide besteht aus sandigen Gletscherablagerungen der vorletzten Eiszeit; ihre natürlichen Pflanzengesellschaften waren Eichen-Birkenwälder mit Rotbuchen.Naturschutzgebiet Lüneburger Heide

Heidschnucken Eine Herde Heidschnucken.

Die schonungslose Beweidung der letzten Jahrhunderte und der Holzbedarf der Lüneburger Salzsieder ließ die Böden so verarmen, dass sich die Heide stetig ausbreitete. Mitte des letzten Jahrhunderts bedeckte sie riesige Flächen. Doch heute findet man nur noch 80 Quadratkilometer davon, denn um 1870 wurde die Heide mit Kiefernwäldern aufgeforstet. An den Rändern dieser Forste gibt es da und dort noch Reste einstiger Eichen-Birkenwälder.

Die Hauptpflanzen der verbliebenen Heidegebiete sind Besen- und Glockenheide, Ginster, Heidel-, Moos- und Krähenbeere, Binsen und Wollgras. Heidschnucken sind auch heute noch die häufigsten Tiere - eine Schafrasse, von der es in dieser Gegend noch etwa 100 Herden gibt.

Die unbewaldete Kuppe des Wilseder Berges südwestlich von Undeloh ist mit ihren 169 Metern die höchste Erhebung des Nordwestdeutschen Tieflands. Von dem langgezogenen Höhenrücken haben Sie einen der wenigen Überblicke über die Lüneburger Heide. Ringsum breitet sich eine von Menschen geschaffene parkähnliche Kulturlandschaft aus. Hier gibt es auch noch größere Heideflächen in ihrer reinen Form, die beweidet und gepflegt werden, damit sie nicht der Wald überwächst. Dazwischen erheben sich stellenweise kleinere Kiefern- und Birkengruppen.

HünengrabVorgeschichtliche Hünengräber und mächtige Steinfindlinge sind in der Lüneburger Heide häufig zu sehen.

Immer wieder trifft man in diesem Gebiet auf vorgeschichtliche Hünengräber, von denen einige freigelegt wurden und sich als Wanderziele lohnen - etwa das Fürstengrab nördlich von Niederhaverbeck, das als eines der größten und eindrucksvollsten urgeschichtlichen Denkmäler der Heide gilt.

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