Der deutsche Wald kann mehr als rauschen

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Lüneburger Heide

Kapitel in: Lüneburger Heide

Wald- und Freizeitgebiete

Wildpark Lüneburger Heide
Ganz in der Nähe von Nindorf am Rand des Naturschutzgebiets Lüneburger Heide liegt dieser ausgedehnte Wildpark, in dem 500 Tiere vor allem heimischer Arten leben. Lüneburger Heide

Kutschwagenfahrten
Wald- und Heidelandschaften wechseln ab - das macht die Lüneburger Heide besonders gut geeignet für Pferdesport. Kutschwagenfahrten und Reiten sind deshalb sehr beliebt.

Totenstadt Oldendorf
Zwischen Amelinghausen und Oldendorf wurde eine Totenstadt mit sechs Steingräbern aus der Jungsteinzeit (3000 bis 1900 v. Chr.), außerdem Grabhügel aus der Bronzezeit (1900 bis 650 v. Chr.) und Urnenfriedhöfe der Eisenzeit (ab 800 v. Chr.) entdeckt.

Königsgräber von Haaßel
Bei dem kleinen Ort Secklendorf, unmittelbar nordöstlich von Bad Bevensen, beginnt ein zwei Kilometer langer Wanderweg zu den drei Königsgräbern. Während von zwei der Gräber nur wenige Steine übriggeblieben sind, besteht das größte, ein Langgrab aus der Jungsteinzeit (3000 bis 1900 v. Chr.), aus insgesamt 95 Findlingen.

Waldmuseum Göhrde
In einem dreihundertjährigen Stall in Göhrde wurde ein Waldmuseum eingerichtet, das präparierte Tiere der Göhrde, Werkzeuge zur Waldbearbeitung, Pflanzgeräte und auf Karten und in Dioramen viele Informationen über Wald und Waldwirtschaft enthält.

Damwildgehege Hitzacker
Am Schützenplatz in Hitzacker befindet sich ein Wildgehege, in dem man vor allem Damwild besichtigen kann. Am Fuße des Weinberges, nordwestlich vom Hafen, steht eine uralte Riesenkastanie, deren Alter auf rund 350 Jahre geschätzt wird. Der Stamm ist nur 3,70 Meter hoch. Einen Meter über dem Boden bildet er eine Art Quirl, aus dem fünf kräftige, sich wiederum teilende Äste abzweigen.

Wildpark Gartow
Am Ortsrand von Gartow, südlich der Bundesstraße 493, liegt der Wildpark Gartow, in dem Rothirsche, Damwild und Wildschweine leben.

Wildpark Müden
Am alten Dorfkern von Müden/Örtze wurde ein hübscher Wildpark angelegt. Zwischen Wasser, Wiesen, Wald und Heide leben heimische Tierarten, besonders Schwarz-, Muffel-, Dam- und Rotwild sowie verschiedene Fasanenarten. Am nordwestlichen Ortsrand von Müden steht die »Hillige Eeke«, eine Eiche, deren Alter auf 600 Jahre geschätzt wird, etwa zwei Kilometer südwestlich die ebenfalls uralte Tilly-Linde. Auf dem 102 Meter hohen Wietzer Berg, westlich von Müden, wurde zu Ehren des Heidedichters Hermann Löns der Löns-Stein aus Findlingen errichtet.

Freilichtmuseum Hösseringen
Auf der steinigen Anhöhe eines alten Thingplatzes am südlichen Ortsende von Suderburg-Hösseringen tagten zwischen dem 13. und 17. Jahrhundert die lüneburgischen Landstände. Dort wurde das Landwirtschaftsmuseum Lüneburger Heide eingerichtet. Originalgetreu wurden hier niederdeutsche Hallenhäuser, Treppenspeicher, Rauchkaten, ein Backhaus, eine Schmiede und ein Schafstall aufgebaut.

Der Europäische Fernwanderweg E 1
Durch das Naturschutzgebiet Lüneburger Heide, die Naturparks Südheide und Steinhuder Meer führt der Fernwanderweg El.

Der Europäische Fernwanderweg E 6
Dieser Weg führt durch den Naturpark Elbufer-Drawehn.

HeidehausGeduckte Häuser, einzeln stehende Bäume und grüne Weideflächen sind typische Landschaftsbilder in der Heide.

Der Naturpark Steinhuder Meer
Rund um das Steinhuder Meer, das mit fast acht Kilometer Länge und bis zu viereinhalb Kilometer Breite der größte See Norddeutschlands ist, erstreckt sich der Naturpark Steinhuder Meer. Das flache Gewässer geht an den Rändern größtenteils in ausgedehnte Moore über. Am Nordufer findet man jedoch auch Sandstrand. Lediglich im Nordosten steigt das Ufer steiler an. Dort erhebt sich der mit Kiefern bewachsene Weiße Berg, der mit seinen 58 Metern Höhe ein beliebter Aussichtspunkt ist. In den Mooren und Feuchtwiesen um das Steinhuder Meer leben Sumpf- und Wasservögel, besonders im Toten Moor, einem unter Naturschutz stehenden Vogelschutzgebiet am Ostufer zwischen Neustadt und dem See. Bis zu 160 Meter hoch steigen die Rehburger Berge im Südwesten des Naturparks an. Sie sind großenteils von Misch- und reinen Laubwäldern bedeckt. Von Loccum ausführt ein Spaziergang - einen Kilometer lang - südlich an dem Zisterzienserkloster Loccum (13. Jahrhundert) vorbei durch den Klosterforst zur Ruine Luccaburg, die einst von einem Ringwall umschlossen war. In einem Steinbruch zwischen Bad Rehburg und Münchehagen kann man die Spuren eines Sauriers bewundern - fast 40 Zentimeter große, elefantenspurähnliche Fußabdrücke. Die Wälder nördlich des Steinhuder Meeres, besonders um Schneeren und Mardorf, sind größtenteils reine Kiefernwälder.

Der Naturpark Elm-Lappwald
Bis zu 322 Meter über Meereshöhe steigt der kleine Bergzug des Elm am Kuxberg an. Geschlossene Buchenwälder überdecken den Naturpark in den höheren Gebieten; in tieferen Lagen findet man auch Eichen-Hainbuchenwälder, vereinzelt Fichtenforste mit Farnen und Bärlapp. Mit nur knapp 200 Metern über Meereshöhe ist der Lappwald niedriger als der Elm; er wird von flachen Kuppen und Sandmulden durchzogen. Neben Mischwäldern gibt es hier häufig reine Kiefernwälder. Im Rieseberger Natur- und Landschaftsschutzgebiet blühen Orchideen. Inmitten des Schutzgebietes liegt das Rieseberger Moor mit einem Erlenbruchwald und Schilfdickichten.

Im Naturschutzgebiet Lüneburger Heide
Diesen besonders schönen Teil der Lüneburger Heide rund um den Wilseder Berg beschreiben wir auf den folgenden Seiten.

Im Naturpark Südheide
Unsere Vorschläge auf diesen Seiten führen Sie tief in den Naturpark Südheide.

Der Naturpark Elbufer-Drawehn
Welliges, mit Kuppen durchsetztes Hügelland, flaches Land in den Elbniederungen - das ist die charakteristische Landschaft des Naturparks Elbufer-Drawehn.

Südwestlich von Göhrde erstreckt sich der 6500 Hektar große Staatsforst gleichen Namens, ein besonders eindrucksvolles Waldgebiet. Reine Nadelwälder wechseln mit Laubgehölzen und Mischwald ab. Weithin bekannt sind die Eichengehölze, von denen besonders die sehr alten Traubeneichenbestände wirtschaftliche Bedeutung besitzen. Ausgedehnte Nadel- und Mischwälder, aber auch einige prächtige Eichenwälder, kennzeichnen den Gartower Forst südlich der Stadt Gartow, die am östlichen Ende des Naturparks liegt. Nördlich von Gartow erstreckt sich eine teilweise hügelige Moränenlandschaft - der Höhbeck. Er fällt im Norden steil zur Elbe ab. Dort unten dehnen sich die zeitweilig überschwemmten Elbniederungen. Die darin eingestreuten Feuchtwälder bieten einer erheblichen Anzahl seltener Vögel Nahrung und Lebensraum. Dort leben unter anderem Kraniche.

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