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Rhön und Harz

Kapitel in: Rhön und Harz

Im Südharz

Vogelschutz am Himmelreich Südharz

Der Südharz ist ein aussichtsreiches Wandergebiet mit vielen Höhepunkten - etwa dem ersten Stausee Deutschlands oder den höchsten Fichten des ganzen Gebirges.

HaubentaucherHaubentaucher sind Bewohner vieler Harzseen.

Viele Teiche im Südharz sind einst von Mönchen angelegt worden - zum Beispiel die Teiche bei Walkenried und Bad Sachsa. Dort kann man Stockenten, Haubentaucher, Teichhühner und - mit etwas Glück - sogar Fischadler beobachten. Im Schilf leben Rohrsänger. Und am Gipsfelsen Himmelreich bei Walkenried hat man ein eigenes Vogelschutzgebiet ausgewiesen: eine Teichlandschaft zwischen Wald und Wiesen, die teilweise unter Naturschutz steht; sie wird durchädert von mancherlei kleinen Wanderwegen.

Das Naturschutzgebiet "Priorteich / Sachsenstein" ist eines der ältesten Naturschutzgebiete in Niedersachsen. Die Fischteiche des Zisterzienserklosters Walkenried liegen in Buchenwäldern, die mit sehr vielen Eichen durchmischt sind. Das zeugt von der früheren Verwendung als Hutewald - hier wurden Schweine, Rinder und Ziegen gehütet. Neben den Buchenwäldern finden sich Eichenmischwälder, Birken- und Erlenbruchwälder in den Niedermoorbereichen und Eschenwälder in der Aue der Uffe.

Bad SachsaIm Nordwesten hinter dem heilklimatischen Kurort Bad Sachsa erhebt sich der 660 Meter hohe Ravensberg.

Einen Kilometer nordöstlich von Scharzfeld liegt die Einhornhöhle. In der annähernd 400 Meter tiefen Tropfsteinhöhle fand man Höhlenbärenskelette und Knochen eines Riesenhirsches. Eintritt ist nur zu den Führungen gestattet - zwischen April und Oktober von 10 bis 17 Uhr. Einen Kilometer weiter erreicht man die Ruine Scharzfels. Der 32 Meter tiefe Burgbrunnen ist noch heute gut erhalten. Vom Schlosshof der Niederburg führte eine Freitreppe über 43 Stufen zur Oberburg hinauf. Der Rundblick lohnt.

Südwestlich von Hohegeiß liegt das Naturschutzgebiet Dicke Tannen mit den ältesten und größten Fichten im Harz. Einige von diesen 50 Meter hohen Riesen sind gut 300 Jahre alt, genau wie manche Bergahorne, Eschen und Rotbuchen in dieser Gegend. Die Stämme der Altfichten erreichen gewaltige Durchmesser: bis zu anderthalb Metern.


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