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Kräuter

Kapitel in: Kräuter

Das Fuchskreuzkraut

Fuchskreuzkraut - Bildquelle: Ernst Klett Verlag

Fuchskreuzkraut
Die stattliche, oft anderthalb Meter hohe Staude ist in krautreichen Buchen- und Nadelmischwäldern weit verbreitet. Besonders häufig siedelt sie sich auf Kahlschlägen an. Die zylindrisch-gelben Blütenköpfchen zeigen meist fünf sogenannte randliche Zungenblüten, die um die zentralen Röhrenblüten gruppiert sind. Sie sehen einer Einzelblüte mit fünf länglichen Blütenblättern täuschend ähnlich und stehen in üppigen, vielästigen Blütenständen am Ende des Stengels, welcher dicht mit lanzettförmigen gesägten Blättern besetzt ist. Das Fuchskreuzkraut, auch Fuchsgreiskraut genannt, blüht vom Juli bis zum September. Zur Fruchtzeit trägt die Pflanze, die zu den Korbblütlern gehört, schmutzigweiße Haarkronen. Waldlichtungen, Kahlschlägen, Gräben vor und blüht vom Juli bis zum September. Die kleinen Köpfchen aus nur vier bis fünf schmutzig-hellroten Röhrenblüten stehen in reichverzweigten Doldenrispen; sie duften aromatisch und werden von einer Vielzahl von Insekten besucht. Gewöhnlich scharen sich Falter, Bienen, Hummeln, Fliegen und Käfer in Mengen um die Blüten des Wasserdosts. Zur Fruchtzeit ist das Aussehen der Köpfchen von den schmutzigweißen Haarkronen der kleinen Früchte bestimmt.

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