
Pilzkundler kennen heute sechs verschiedene Steinpilzarten, die bekanntesten sind der Fichten-, der Kiefern- und der Sommersteinpilz. Sie unterscheiden sich im Aussehen nicht allzusehr, werden bis zu 20 Zentimeter hoch und 25 Zentimeter breit, sind aber jeweils an bestimmte Baumarten gebunden und leben daher an verschiedenen Standorten. Sämtliche Steinpilze sind hervorragende Speisepilze. Ihre dicken Stiele haben anfangs knollen-, später keulenförmige Gestalt und blassbraune Farbe mit einer deutlichen Netzzeichnung in der oberen Hälfte. Ihren mächtigen Hut schützt eine derbe braune Haut. Die Röhren sind zunächst fast weiß, dann grüngelb, schließlich olivgrün. Das feste weiße Fleisch wird beim ausgewachsenen Pilz etwas schwammig. Der Fichtensteinpilz, der, wie der Name sagt, gewöhnlich bei Fichten steht, hat eine hell- bis dunkelbraune glatte Huthaut. Der Kiefernsteinpilz lebt bei Kiefern, sein Hut ist rotbraun und uneben genarbt. Der Sommersteinpilz wächst im Laubwald bei Buchen und Eichen; die Farbe seines Huts ist hellbraun.