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Vögel

Kapitel in: Vögel

Der Kuckuck

Vögel

KuckuckDer junge Kuckuck stammt aus einem fremden Nest, worein die Kuckucksmutter ihr Ei gelegt hatte.

Der Kuckuck kommt nicht nur in Wäldern, sondern auch in offenen Landschaften vor. Wenn er im April aus dem afrikanischen Winterquartier bei uns eintrifft, hört man hie und da die charakteristischen Rufe des Männchens, denen der Vogel den Namen verdankt. Das Weibchen ruft ganz anders: hell kichernd. Kuckucke treten in zwei Farbphasen auf, in einer braunen und - häufiger - einer grauen. Männchen und Weibchen gehen keine Paarbindung ein. Zudem ist der Kuckuck ein Brutparasit: Das Weibchen legt in fremde Kleinvogelnester jeweils ein Ei (das sprichwörtliche Kuckucksei), wobei es bestimmte »Wirtsvögel« bevorzugt: Rotkehlchen, Bachstelzen, Rohrsänger. Sobald der junge Kuckuck von den Pflegeeltern ausgebrütet ist, schiebt er seine artfremden Geschwister, egal ob noch »in Schale« oder bereits geschlüpft, aus dem Nest. Ist er drei Wochen alt, so fliegt er aus, wird aber von seinen Wirtseltern noch weitere drei Wochen gefüttert. Die Nahrung sind Insekten und deren Larven; Altvögel fressen mit Vorliebe behaarte Raupen, die andere Vögel meiden.

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