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Die Misteldrossel

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Misteldrossel

Die Lebensräume der Misteldrossel sind hauptsächlich Wälder mit Altholzbeständen. Die Misteldrossel ist graubraun auf der Oberseite - und weiß mit groben, schwärzlichen Flecken auf der Unterseite. Von der ähnlichen, aber deutlich kleineren Singdrossel unterscheidet sie sich durch weißes Achselgefieder und helle Schwanzkanten. Ihr Gesang, den sie bereits im späten Februar hören lässt, besteht aus hastig vorgetragenen Flötenstrophen, die in der Tonhöhe nur wenig variieren und dadurch fast fanfarenartig klingen; diesen Gesang trägt sie stets von hoher Warte vor. Auffliegend ruft die Misteldrossel ein schnarrendes »Schnämrr«.

Ihr Nest baut sie meist in die Astgabeln hoher Bäume: eine kompakte Konstruktion aus kleinen Reisern, Halmen und Moos. Die drei bis fünf blaugrünen Eier sind rotbraun gefleckt. Misteldrosseln ernähren sich von Würmern, Schnecken, Insekten und Larven sowie von Beeren und Fallobst. Ihren Namen haben die Vögel von ihrer Vorliebe für die Beeren der Misteln, deren Kerne sie wieder ausscheiden. So sorgen sie für die Verbreitung dieser Pflanze, die als Halbschmarotzer auf Bäumen lebt.

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